17. Editionswissenschaftliches Kolloquium des Deutsch-Polnischen Gesprächskreises für Quelleneditionen
Das 17. Editionswissenschaftliche Kolloquium des Deutsch-Polnischen Gesprächskreises für Quelleneditionen findet sich alle zwei Jahre zusammen, so auch in diesem Jahr am 17. und 18. September 2025.
Die Forschungsstelle Deutscher Orden stellte ihre Räumlichkeiten zur Verfügung um einen interessante Austausch zu ermöglichen. Rund um das Thema „Quellen und Editionen zur Geschichte der geistlichen Ritterorden“ gaben 17 Vorträge die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Forschungsstände und -ergebnisse zu präsentieren und zu besprechen.Dabei ging es unteranderem um mittelalterliche Pachtverträge, Polizei-Ordnungen des 17. Jahrhunderts, frühneuzeitliche Buchhaltung, Tagebücher einer Reise in die Türkei von 1531 und ein „Bestseller“-Kochbuch des 19. Jahrhunderts.
Zudem wurde darüber diskutiert, wie ein Urkundenbuch zur Geschichte des Johanniterordens in Brandenburg aussehen könnte, welche Möglichkeiten es für die Siegeledition zu schlesischen Zisterziensersiegeln gibt oder welche Wege sinnvoll sind, um das Zedlersche Lexikon über Polen bestmöglich zu editieren.
Mit welchen Herausforderungen bei der Arbeit mit Quellen und deren Editionen umzugehen ist, hat dieses Kolloquium gezeigt, aber auch wie bereichernd die Editionsarbeit für das Fach Geschichte ist.
Beteiligt waren die Forschungsstelle Deutscher Orden der Universität Würzburg, sowie die Universität Toruń und die Thorner Wissenschaftliche Gesellschaft (TNT).
Fotos: Katharina Kemmer
Text: Joline Jung

Prof. Dr. Flachenecker als Moderator

Vortrag von Tomasz Kałuski zu Zisterziensersiegeln in Schlesien

Die Tagungsgemeinschaft beim Vortrag


