Die Balleiengeschichte des Deutschen Ordens – Tagung in Plauen 4.-6. März 2026

Vom 4. bis zum 6. März fand in Plauen in den Räumlichkeiten der „Fabrik der Fäden“ eine Tagung zur Balleiengeschichte des Deutschen Ordens statt. Den Organisatoren der internationalen Konferenz, Grischa Vercamer und Christofer Herrmann, gelang es, Experten zu nahezu allen dreizehn Balleien zu gewinnen – mit Ausnahme der kleinen Ballei Westfalen.

Aus Würzburg waren Helmut Flachenecker, Katharina Kemmer und Benedikt Weigand mit jeweils einem Vortrag vertreten, die sich mit der Neuordnung der Mergentheimer Ordenskanzlei im 16. Jahrhundert sowie den Balleien Sachsen und Elsass-Burgund befassten. In einem Abendvortrag verschaffte der Doyen der Deutschordensforschung, Udo Arnold, dem Publikum einen Überblick über die Forschung der vergangenen 60 Jahre.

Im Rahmen einer Stadtführung wurde unter anderem die ehemalige Kommende Plauen besichtigt. Deren Konventsgebäude wird vom Förderverein Komturhof Plauen e. V. denkmalgerecht erhalten und für Veranstaltungen genutzt.

Der geplante Tagungsband soll in einer Art Handbuch einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und etwaige Desiderata zu jeder einzelnen Ballei bieten. Die Tagung war Teil des an der TU Chemnitz angesiedelten und von der EU geförderten Interreg-Projekts „Kulturelles Erbe des Vogt- und Egerlandes“.

 

 

Hier sieht man die Ordenskirche und das Konventsgebäude in Plauen

Abb. 1: Das Ensemble aus Ordenskirche und dem Konventsgebäude des Deutschen Ordens.

Hier sieht man die Innenansicht des Konventsgebäudes mit Ausstellunge.

Abb. 2: Innenansicht des Konventsgebäudes mit Ausstellungen.

 

Text und Bilder: B. Weigand

 

Zu den Abbildungen:

Titelbild: Katharina Kemmer, die die Ballei Sachsen vorstellt.