Nach seiner Gründung 1190 wurde dem Deutschen Orden erstmals im Jahr 1200 Besitz auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik übertragen. In diesem Jahr überschrieb der Erzbischof von Magdeburg den Ordensbrüdern einen Platz westlich von Halle an der Saale zur Errichtung eines Spitals. Durch weitere Schenkungen und Erwerbungen von Grund hat sich im Laufe der Jahre… Weiterlesen
Bereits 1202 gelangte der Deutsche Orden durch eine private Schenkung in Südtirol in den Besitz eines Hospitals und der Johanneskirche nahe Bozen. Im Laufe des 13. Jahrhunderts gingen immer mehr Hospitäler und Kirchen der Region in den Besitz des Ordens über, sodass die Ballei an der Etsch und im Gebirge Ende des 13. Jahrhunderts aus… Weiterlesen
Nachdem der Deutsche Orden aus dem Burzenland wieder vertrieben worden war, richtete er seine Aufmerksamkeit zunehmend einem neuen Tätigkeitsgebiet zu: Preußen. Schon 1232 konnten einige Ritterbrüder unter Hermann Balk mithilfe eines Kreuzfahrerheeres das Kulmerland erobern, das von den heidnischen Prußen bewohnt war. Auf Einladung des Herzogs von Masowien sollte der Orden die Prußen bezwingen und… Weiterlesen
In unserem heutigen Beitrag soll es um den Ordensmarschall, auch bezeichnet als Oberster Marschall, gehen. Dieser war ebenfalls Teil der fünf Großgebietiger des Deutschen Ordens und wurde nicht gewählt, sondern direkt vom Hochmeister persönlich bestimmt. Die Aufgaben des Ordensmarschalls bezogen sich auf den militärischen Bereich und so war er für das Kriegswesen verantwortlich. Ihm oblag… Weiterlesen
Eine kürzlich von Getrud Nöth untersuchte Ritterfamilie der Espelbach aus dem Spessart hat auch ein Mitglied des Deutschen Ordens hervorgebracht: der Ritterbruder Peter von Espelbach: Im Jahre 1413 ist er als Komtur der Kammerkommende Weißenburg im Elsaß belegt. Von 1414 bis 1422 agierte er dann als Komtur der Kommende Marburg. Die Mehrheit der erhaltenen Urkunden… Weiterlesen