Mit dem Ende des Krieges 1945 keimte Hoffnung auf ein Fortführen der Arbeit an den bisherigen Wirkungsstätten auf. Diejenigen Schwestern, welche in der Tschechoslowakei tätig waren, sahen sich jedoch erheblichen Repressalien ausgesetzt, die schließlich in deren Vertreibung mündeten. Sie wurden in den süddeutschen Raum und nach Österreich vertrieben. Das Bestehen der dortigen Schwesternprovinz galt als… Weiterlesen
Der Bauernkrieg fiel 1525 in das Zeitalter der Reformation. Die Reformation setzte dem ‚alten Glauben‘ etwas radikal Neues entgegen. Die Religiosität am Ende des Mittelalters war geprägt durch Heiligen- und Reliquienverehrung, bunte und reich ausgestattete Kirchen, Wallfahrten und eine intensive Frömmigkeit. Reformatoren wie Martin Luther beriefen sich nur auf die Heilige Schrift und brachten Veränderungen,… Weiterlesen
Heute möchten wir Euch über die Geschichte der Kommende Regensburg berichten: Es war eine umfangreiche Stiftung Herzog Ludwigs I. von Bayern („der Kelheimer“), welche es 1210 ermöglichte, den Deutschen Orden in Regensburg ansässig zu machen. Neben der dortigen Kirche St. Ägid und drei weiteren Kirchen umfasste diese ebenso Gütern in und bei Regensburg. Doch erst… Weiterlesen
Die beiden vergangenen Posts zeigten, wie der Deutsche Orden die Hoheit über die Pfarrkirche erlangte und damit auch einen gewichtigen Einfluss in der Stadt ausübte. Dem Rat der wachsenden Stadt Bern, mittlerweile Teil der Eidgenossenschaft, war im 15. Jahrhundert das Pfarrrecht des Deutschen Ordens zunehmend ein Dorn im Auge. Man beschwerte sich immer wieder beim… Weiterlesen
Vom 1. Oktober bis zum 17. November 2024 ist die Wanderausstellung „1525. Der Deutsche Orden im Bauernkrieg“ der Forschungsstelle Deutscher Orden in Kooperation mit der Bayerischen Schlösserverwaltung in der Residenz Ellingen zu sehen. Die Ausstellung richtet den Blick auf ein prägendes Ereignis im ausgehenden Mittelalter: Im Sommer 1525 fielen vor allem im Süden des Heiligen… Weiterlesen