Wie lassen sich die Ereignisse von 1525 und ihre Folgen für den Deutschen Orden zusammenfassen? Die Gemeinschaft stand vor einer Zerreißprobe: Preußen ging durch Säkularisation dem Orden verloren, während zahlreiche Besitzungen im Reich zerstört oder geplündert wurden und teilweise an die protestantischen Landesherren fielen. Der Aufruhr wurde aber noch im selben Jahr blutig niedergeschlagen. In… Weiterlesen
„500 Jahre Krakauer Friede“ – unter diesem Motto fand die Jahrestagung der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Archivwissenschaft der Pädagogischen Universität Krakau wie auch der Forschungsstelle Deutscher Orden an der Universität Würzburg – vom 9. bis 12. April 2025 in Krakau statt und gedachte… Weiterlesen
Im heutigen Post geht es um die Kommende Mergentheim. Die Gründung einer Niederlassung in Mergentheim wurde durch die Herren von Hohenlohe ermöglicht, die dem Orden schon früh beitraten und ihm im Jahr 1219 verschiedene Besitztümer in und um Mergentheim schenkten. Die Geschichte der Kommende war in den Folgejahren eng mit der der Herren von Hohenlohe… Weiterlesen
Die Insel Mainau im nördlichen Teil des Bodensees wurde erstmals 1241 urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Kloster Reichenau. Um 1265 begann der Deutsche Orden schrittweise den Besitz der Insel zu werben. Im Jahr 1271 trat Albrecht von Langenstein, ein Ministeriale der Reichenau, zusammen mit seinen Söhnen in den Deutschen Orden ein und übergab diesem… Weiterlesen
Bereits wenige Jahre nach der eigentlichen Ordensgründung im Heiligen Land gelangte 1202 der Deutsche Orden mittels einer großzügigen Schenkung in Besitz und Rechte, welche die Grundlage für die spätere Ballei „An der Etsch und im Gebirge“ bildeten. Dieser gehörten die Kommenden Bozen, Lengmoos, Schlanders, Sterzing und Trient an. Doch erst viele Jahre später, 1235, übertrug… Weiterlesen